Musikalischer Lebenslauf

 

Alles begann Mitte der 60er Jahre, mit gleichgesinnten Jugendlichen, in einer verlassenen Garage. Unsere Helden waren Gruppen wie The Rolling Stones, The Animals, The Kinks, The Pretty Things, Small Faces, The Who… 

Leider wurden die Proben nach kürzester Zeit von wilden Partys verdrängt. Die Band scheiterte erbärmlich! Nachzulesen in dem Erzählband Der Batscher und der Masochist Kapitel Anlaufschwierigkeiten. 

Ende der 1960er Jahre Gründung der Drei Mann Formation Hoseas Cry. Mit Rainer Haug, Gitarre später Maxwell Blues Band, Peppers Lounge und Manfred Nititzki, Bass. 

1970 mit Bernhard Schall (Keyboard) die Zwei-Mann-Formation Passavant Zickwolf gegründet. Unsere lange Version von Symphathy for the Devil (Schlagzeug, Percussion pur!) war der Publikumswecker!

 

Oktober 1970 Einstieg in die Stuttgart-Bad Cannstatter Band
Spratzel Strull.

Stilrichtung: Instrumentale Eigenkompositionen mit Stilelementen wie Rock, Jazz, Blues und Psychedelic. Hörprobe und Download bei Amazon  (Titel: Euphrat & Tigris / Rainbow Rock) 


Spratzel Strull bestand bis Herbst 1973. 

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Sie war die erste Band, welche im Rosensteinbunker in Bad Cannstatt probte und wahrscheinlich die erste Band, die von der Stadt Stuttgart einen Bunker als Proberaum vermietet bekam. Ihr Besucherrekord im Bad Cannstatter Jugendhaus ANNA mit ca. 400 Leuten ist ungeschlagen! Nach Umbesetzung startete die Band mit verkürztem Namen als Strull neu. 
Die Gruppe spielte öfter auf Festivals und im Vorprogramm englischer Bands wie Hawkwind, Beggars Opera, Man, Field, Savoy Brown… Auf dem Offenburger Sommerfest 1976 mit Bob Marley, Wishbone Ash, Eric Burdon´s  War, Scorpions u.v.m. 

Die 70er Jahre sind in meinem Buch:
Spot On!  Mit einer Stuttgarter Band durch die wilden 70er Jahre 
zusammengefasst. 


 

1979 verließ ich die Band und stieg bei der Stuttgarter Filder – Rock Formation Shiva ein. Bei einer Deutschland-Tour mit „Whitesnake“ wurde die Gruppe von „Saar-extra“ wie folgt vorgestellt: 


„Nichts für Weichspüler! Shiva macht zurzeit alles unsicher in 

Süddeutschland – Shiva bringt das Publikum zurück zum Rock!“ 

Die beiden Mitakteure ließen später von sich hören: 

Armin Sabol, Gitarre/Voc. mit Peter Schilling, Major Tom 

Mat Sinner, Bass/Voc. Mit der Heavy Metal Band Sinner und Primal Fear. 

1982 Einstieg in die Ludwigsburger Rock, Spaß und Exotik Formation 

„Hoola ManDoola“. 1984 LP- Premiere „In Petto“. Produziert im eigenen Tonstudio Adlerstraße, Kornwestheim. Heute Tonstudio „Tucan“.

Presse Stimmen: „Saftiger Rock, erdiger Sound und fetzige schwäbische Texte sind das Markenzeichen der Kornwestheimer Viererbande. 

Die Stuttgarter Zeitung schrieb: „eine der interessantesten und individuellsten süddeutschen Rockformationen“.


Raritätärää – ich habe noch ein paar druckfrische, unbespielte und „gut abgehangen“ Original LPs von in Petto.

 
Als Gitarrist / Sänger Jürgen Boss von der „J. Boss Blues Band Stuttgart“   
bei „Hoola ManDoola“ einstieg, revanchierte ich mich und spielte in seiner
Band ebenfalls mit.

1987: Nach anfänglicher Aushilfe bei der R&B Band „Dead Slacks“ zum 
Dauertrommler berufen. Nach vielen Auftritten in Blues – Kneipen 
eine Einladung nach Dänemark und 1989 zum mehrtägigen Blues – Festival 
nach Reykjavik, Island. 

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Und als wären diese Bands nicht genug, debattierte ich wild mit meinem langjährigen Musikerkumpel Rainer „Willi“ Bernhardt in einer Kneipe – und zwar bei „Bobbys Germania“ in Waiblingen über die Gründung einer verschlankten und somit auf kleineren Bühnen einsetzbaren Drei-Mann-Formation. Ein zufällig am Tisch sitzender Nachbar bekam hinter seinem Bierkrug große Ohren und stellte sich als Sepp Steinkogler, Bassist und Sänger, vor. Nach einer kurzen Session war dann „TEN BEERS AFTER“ geboren und spielte in dieser Besetzung von 1989 – 2019.

Der Name der Band ist die augenzwinkernde Verneigung vor unseren
musikalischen Helden aus der Zeit, als Computer noch keine Musik machen konnten.

„TEN BEERS AFTER“ spielte Rock&Roll-Musik.
Knapp, trocken, kompromisslos, aber mit Herz! Oder wie eine Zuhörerin mal so schön formulierte:  „Super Jungs, ihr spielt wie aus einem Guss“